Trübe Gläser aus der Spülmaschine vermeiden – so geht’s!

Wenn in der Spülmaschine die Gläser trüb werden – was ist zu tun?

Insbesondere Gastgeber verzweifeln gelegentlich beim Öffnen der Spülmaschine, wenn sämtliche Gläser einen trüben Schleier bekommen haben und ihre Oberfläche plötzlich stumpf wirkt. Die Situation ist umso ärgerlicher, wenn die Besucher bereits am Tisch sitzen und auf den Wein warten. In den meisten Fällen lassen sich milchige Gläser jedoch mit einigen Tricks wieder klar polieren. Wie das funktioniert und was Sie tun können, um Trübungen bei Trinkgläsern vorzubeugen, erfahren Sie hier.

Warum lässt der Gang in der Spülmaschine die Gläser trüb erscheinen?

Dass die Spülmaschine Ihre Gläser letztendlich trüb wirken lässt, kann unterschiedliche Ursachen haben.

  • Salz: Ist der Behälter für das Spülmaschinensalz nicht richtig geschlossen, lagern sich Salzrückstände auf der Glasoberfläche ab und lassen sie stumpf erscheinen.
  • Kalk: Hartes Wasser enthält Kalzium- und Magnesiumionen, die auf Gläsern sichtbare Kalkablagerungen zurücklassen.
  • Glaskorrosion: Milchige Gläser können durch zu hohe Spültemperaturen in Verbindung mit dem weichen Wasser in der Spülmaschine entstehen.

Wie kann man einer Trübung der Gläser vorbeugen?

Je nachdem, welche Ursache die Spülmaschine dazu bringt, Gläser trüb statt klar zu waschen, sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich.

Regelmäßig Klarspüler nachfüllen:

    1. Klarspüler fördert die Trocknung der Geschirrteile durch simple Physik: Durch die enthaltenen nichtionischen Tenside verringert er die Oberflächenspannung im Wasser, sodass es von der Glasoberfläche abläuft, ohne Tropfen zu bilden. Zitronensäure neutralisiert gleichzeitig die Mineralien in hartem Wasser und beugt Kalkablagerungen vor.

    2. Wann Klarspüler nachgefüllt werden sollte, zeigen alle modernen Geräte, egal ob Unterbau-Geschirrspüler oder Stand-Geschirrspüler, dem Nutzer per Leuchtdiode an. Das kann bei hartem Wasser jeden Monat der Fall sein, während der Salzvorrat bei weichem Wasser zuweilen doppelt so lange vorhält.
    3. Wasserhärte erneut anpassen: Klarspüler und Spülmaschinensalz dosiert jedes Gerät gemäß der eingestellten Wasserhärte. Welche Wasserhärte in Ihrer Region vorliegt und ob diese sich eventuell geändert hat, erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorger oder der Stadtverwaltung. Die optimale Einstellung für Klarspüler und Salz für die vorliegende Wasserhärte finden Sie dann in der Gebrauchsanleitung ihres Geschirrspülers.
    4. Die Einstellungs-Stufe regulieren Sie bei handelsüblichen Einbau-Geschirrspülern zumeist unterhalb eines Schraubverschlusses mit Sonnensymbol, der die Einfüllöffnung für den Klarspüler abdeckt.
    5. Niedrige Temperaturen wählen: Um Ihre Gläser vor Glaskorrosion zu schützen, sollten Sie sie nicht bei hohen Temperaturen spülen. Dafür eignet sich ein separater Waschgang, den Sie ausschließlich mit wenig verschmutzten Trinkgläsern bestücken und bei dem Sie ein spezielles Spülmittel mit Glasschutz nutzen.
    6. Spülmaschine entkalken: Kalkablagerungen können Sie vorbeugen, indem Sie ihre Spülmaschine nach Herstellerangaben regelmäßig entkalken. Dafür nutzen Sie ein spezielles Geschirrspüler-Reinigungsmittel und führen einen Spülgang bei hohen Temperaturen ohne Geschirr durch.

Wie kann man trübe Gläser wieder klar bekommen?

Bei Gläsern mit milchigen Oberflächen können Sie nur dann wieder für Durchblick sorgen, wenn Salz- oder Kalkablagerungen für die Trübung verantwortlich sind. Glaskorrosion hingegen ist gleichbedeutend mit feinen Rissen im Material, die sich nicht wieder rückgängig machen lassen. Zum Polieren getrübter Gläser verwenden Sie am besten die folgenden Methoden:

      • Mit einem trockenen Mikrofasertuch lassen sich leichte Ablagerungen aus Kalk und Salz von der Glasoberfläche abreiben. Auch ein einfaches Baumwolltuch erfüllt den Zweck, falls Sie kein Mikrofasertuch im Haus haben.
      • Mischen Sie eine Reinigungslösung aus heißem Wasser mit einem Schuss Essigreiniger oder Zitronensäure. Gläser, die durch Kalkablagerungen getrübt sind, lassen Sie in diesem Reinigungsbad etwa eine halbe Stunde lang einweichen. Anschließend spülen Sie sie mit klarem Wasser ab und trocknen sie mit Geschirr- oder Mikrofasertuch.
      • Gebissreinigungstabletten verfügen ebenfalls über eine effektive Anti-Kalk-Wirkung und können ebenso zum Anmischen eines Reinigungsbades genutzt werden.
      • Im Notfall verwenden Sie handelsüblichen Glasreiniger zum Entfernen von Schlieren und Belägen auf Trinkgläsern. Nach der Behandlung sollten Sie die Gläser allerdings gründlich mit Wasser und Spülmittel reinigen.

Fazit

Dass der Waschgang in der Spülmaschine Gläser trüb erscheinen lässt, ist zumeist ein Zeichen dafür, dass Klarspülerdosis und Wasserhärte nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Wertvollen Gläsern wie Erbstücken oder teuren Weingläsern sollten Sie dennoch eine Handwäsche gönnen. Da das edle Kristall ohnehin selten auf den Tisch kommt, lässt sich dieser Extra-Aufwand sicherlich verschmerzen.

Der Quooker CUBE – Hightech in der Küche

Der Quooker CUBE – Hightech in der Küche

Wasserkocher, Filter, Sprudler und anstrengendes Kistenschleppen: Ein neuer Wasserhahn mit dem Namen Quooker CUBE soll all das in Zukunft unnötig machen. Und das ohne Verzicht auf spritziges oder stilles, kochendes oder auch nur warmes Wasser. Was an der Hightech-Armatur für Ihre Küche dran ist und wie sie funktioniert, erfahren Sie hier.

Was ist ein Quooker?

Der Quooker ist ein Wasserhahn, der auf Knopfdruck Kochendwasser spendet. Das Konzept gibt es bereits seit beinahe 20 Jahren in verschiedenen Ausführungen. Die Grundidee des niederländischen Entwicklers Henri Peteri geht sogar bis in die 1970er zurück. Diese wurde über die Jahre perfektioniert, auf den technisch neuesten Stand gebracht und schließlich in ansprechendem Design für den Küchen-Markt umgesetzt.

Der Clou des Quooker-Systems ist, dass Sie Ihr kochendes Wasser direkt bekommen. Es gibt also keine Wartezeit, wie beispielsweise bei einem Durchlauferhitzer. Möglich wird das durch eine patentierte Hochvakuum-Isolation, die in den neuesten Modellen verbaut ist und das Leitungswasser in einem Reservoir auf Temperatur hält. In der Ursprungsversion wird der Kochendwasser-Hahn als Zusatz zur herkömmlichen Mischbatterie an der Küchenspüle verbaut – das Reservoir wird wiederum im Unterschrank installiert. Vor dem CUBE System gab es neben dem Original bereits zwei Vorgänger.

Quooker Fusion

Das Fusion-System vereint den Kochendwasser-Hahn mit einer herkömmlichen Mischbatterie. Das Ergebnis: Ein vielseitiger Wasserhahn, der auf Knopfdruck warmes, kaltes und kochendes Wasser spendet. So haben Sie im Handumdrehen kochendes Wasser für Ihren Tee, zum Nudelnkochen oder für Reis gezapft. Und für alle weiteren Anwendungen funktioniert der Fusion wie ein gewöhnlicher Wasserhahn.

Den Fusion gibt es in verschiedenen Ausführungen: Darunter verchromt glänzend oder gebürstet, aber auch eine Variante in Gold-Optik. Darüber hinaus hat der Hersteller eine schwarze Linie im Sortiment, die besonders in Küchen mit modernem Stil passen.

Quooker Flex

Das Flex-System bietet ebenfalls kochendes, warmes und kaltes Wasser aus nur einem Hahn. Die Mischarmatur wartet aber darüber hinaus noch mit einem weiteren Feature auf: Sie ist mit einem Zugauslauf ausgestattet, der es Ihnen beispielsweise ermöglicht, bequem das Gemüse zu putzen, das Spülbecken auszuspritzen oder große Töpfe und Eimer, die normalerweise nicht unter den Hahn passen würden, zu befüllen.

Aus Sicherheitsgründen ist die Kochendwasser-Funktion von der Benutzung des Zugauslaufs ausgeschlossen.

 

Was kann der Quooker CUBE?

Der CUBE ist die neueste Variante dieser Idee und vereint gleich fünf Funktionen in sich. Sie können Ihr Wasser an der Küchenspüle somit wie folgt zapfen:

• Still
• Sprudelnd
• Kalt
• Warm
• Kochend

All die Geräte, die Sie sonst benötigen, um Ihr Wasser zu kochen oder mit Kohlensäure zu versetzen, fallen damit weg. Der CUBE spart Platz und Geld für die Anschaffung neuer Geräte. Sie möchten sich morgens einen Tee kochen? Ein Dreh am Quooker CUBE genügt. Sie haben spontan Lust auf eine Saftschorle oder einfach auf ein Glas spritziges Mineralwasser? Sprudelwasser ist sofort aus dem CUBE gezapft.

Doch wie funktioniert der neuartige Wasserhahn? Durchlauferhitzer und Boiler können mit den richtigen Einstellungen zumindest bei der Wassertemperatur ähnliche Ergebnisse bringen. Ist die Lösung so einfach?

Kein Boiler oder Durchlauferhitzer? Wie funktioniert das?

Beim Quooker CUBE kommen weder Boiler noch Durchlauferhitzer zum Einsatz. Somit entfällt vor allem die Wartezeit auf heißes Wasser. Denn es muss nicht erst bei Bedarf erhitzt werden, bevor es aus dem Hahn kommt, sondern ist in der benötigten Temperatur gespeichert.

Das System funktioniert folgendermaßen: Unter Ihrer Spüle werden zwei Bestandteile – die Herzstücke des Quooker – installiert. Diese umfassen ein Reservoir sowie einen würfelförmigen Behälter, den eigentlichen CUBE.

Das Reservoir

Dieses Bauteil funktioniert ähnlich wie ein Boiler – nur besser. Im Reservoir wird kochend heißes Wasser, aber auch Warmwasser vorgehalten. Eine spezielle Hochvakuum-Isolation hält die Temperatur des Wassers ähnlich einer Thermoskanne, ohne dass es bei Bedarf erst aufgeheizt werden muss. Das heißt, wenn Sie sich am Hahn für Kochwasser entscheiden, kommt dieses direkt mit 100° C aus dem Reservoir.

Quooker bietet drei verschiedene Reservoirs an: Pro3, Combi und Combi+.

Während Pro3 ausschließlich Kochendwasser speichert, wird im Combi auch Warmwasser bei ca. 50-60° C vorgehalten – hier benötigen Sie nicht einmal eine Warmwasserleitung in der Küche. Für viele Bauherren eine nützliche Information.

Der Combi+ wiederum ist sowohl an die Kalt- als auch die Warmwasserleitung angeschlossen und bietet neben Kochendwasser unbegrenzt Warmwasser aus der normalen Mischbatterie. Hierfür wird Kochendwasser im Reservoir mit kälterem Wasser vermischt und so lange der Mischbatterie zur Verfügung gestellt, bis das Warmwasser aus dem Heizungskessel die Küche erreicht hat. Das Ergebnis: Unbegrenzt Warmwasser ohne Wartezeit.

Der CUBE

Das würfelförmige Element gewährleistet die Vielseitigkeit dieses speziellen Wasserhahns. Hier sind vor allem zwei wichtige Teile verbaut:

• Aktivkohlefilter: Säubert das Wasser von eventuellen Keimen, aber auch von geruchs- und geschmacksbeeinflussenden Stoffen. So erhält Ihr Leitungswasser eine hervorragende Trinkqualität und schmeckt wie aus der Flasche.

• CO2-Behälter: Fügt Kohlensäure hinzu und macht aus dem stillen ein sprudelndes Getränk.
Der namensgebende CUBE wird neben dem Reservoir installiert und mit diesem sowie dem Hahn verbunden. Der CO2-Behälter ist an der Seite des Bauteils installiert und kann mit nur wenigen Handgriffen ausgetauscht werden, wenn er leer ist.

Mineralwasser ohne Kistenschleppen

Dank des integrierten CO2-Zylinders spendet der Quooker CUBE sprudelndes Wasser direkt aus dem Hahn. Für Sie bedeutet das: anstrengendes Kistenschleppen hat ein Ende. Und auch die Pfandrückgabe fällt für Sie fortan weg. Neue Zylinder können Sie einfach über den Hersteller beziehen, wenn der alte leer ist.

Ein Zylinder reicht für ungefähr 70 Liter Sprudelwasser.

 

Zum Vergleich: Eine Kiste Wasser mit 12 Flaschen à 0,75 Liter enthält insgesamt 9 Liter Wasser und wiegt dabei ungefähr 17 Kilo. In dem kleinen Behälter befindet sich also das Äquivalent von über 130 Kilo, die Sie an Wasserkisten schleppen müssten.

Kochendwasser auf Knopfdruck – wie hoch ist der Energieverbrauch?

Das gesamte Konzept von Kochendwasser auf Knopfdruck hört sich zunächst nach einem Luxus an, der sicherlich viel Energie verbraucht. Eine Funktion also, die man sich leisten können muss. Das ist allerdings eine Fehleinschätzung. Laut Hersteller verbraucht das Reservoir – je nach Ausführung – lediglich zwischen 10 und 12 Watt im Standby-Modus. Das entspricht ungefähr 6 bis 8 Cent pro Tag.
Dem gegenüber steht die eingesparte Energie für gekühltes Mineralwasser sowie für das Aufkochen von Nudel-, Tee- oder Kartoffelwasser auf dem Herd oder im Wasserkocher.

Durchdachtes Sicherheitskonzept

In der Küche sollten Sie – insbesondere wenn Kinder im Haushalt sind – immer die Sicherheit im Blick behalten. Das gilt vor allem, wenn Sie mit kochend heißer Flüssigkeit hantieren und diese aus demselben Hahn wie das normale Leitungswasser kommt. Doch auch hier hat sich das niederländische Entwicklerteam einiges einfallen lassen, um das Risiko einer Verwechslung der jeweiligen Funktion beinahe komplett auszuschließen. Dazu zählen vor allem die folgenden Eigenschaften:

• Visuelles Signal
• Kindersicherer Bedienknopf
• Doppelwandiger Auslauf

Über eine ringförmige LED-Leuchte wird Ihnen signalisiert, welche Funktion Sie gerade gewählt haben: Blaues Blinken bedeutet dabei Sprudelwasser, blaues Leuchten steht für stilles Wasser und rotes Blinken für Kochendwasser.

Nur durch die Kombination von zweimaligem Drücken und Drehen kann die Kochendwasser-Funktion aktiviert werden. Der Bedienknopf ist daher kindersicher. Eine ähnliche Herangehensweise kennen Sie vielleicht von Fenstergriffen mit Druckknopf-Verschluss: Auch hier muss zum Öffnen gleichzeitig der Knopf gedrückt und der Griff gedreht werden: Ein Bewegungsablauf, der von Kleinkindern nicht ausgeführt werden kann, da ihnen hierzu sowohl die Kraft in der Hand als auch die Koordinationsfähigkeit fehlen.

Eine weitere Gefahrenquelle ist bei erstem Überlegen der Wasserhahn selbst. Denn erhitzt sich nicht die Oberfläche extrem, wenn das heiße Nass durch ihn läuft? Dank eines doppelwandigen Auslaufs ist genau das nicht der Fall. So können Sie den Hahn während des Gebrauchs problemlos anfassen, ohne sich die Finger zu verbrennen.

Braucht der CUBE eine besondere Pflege?

Wie jedes Gerät braucht auch der Quooker CUBE die richtige Pflege. Während Sie für die Außenseite einen normalen Edelstahlreiniger verwenden können, müssen Sie sich über Kalk keine besonderen Gedanken machen. Dieser wird durch den Filter entfernt und kann somit keine Flecken auf Armaturen und Flächen hinterlassen.

Durch ein Licht- und Tonsignal wird Ihnen mitgeteilt, wenn der Filter ausgetauscht werden muss. Dies geschieht ungefähr einmal im Jahr – einen neuen Filter erhalten Sie direkt vom Hersteller – dasselbe gilt auch für den CO2-Zylinder. Ebenfalls einmal im Jahr wird empfohlen, den Ventilator zu reinigen. Dies ist wichtig für die Funktion des CUBE, weshalb bereits bei der Installation darauf geachtet werden sollte, genügend Platz im Unterschrank zu lassen, um die Luftzufuhr für den Ventilator nicht einzuschränken.

Der Quooker CUBE im Überblick

Der CUBE ist die aktuellste Entwicklung im Sektor der Kochendwasser-Hähne und bietet mit seinen fünf Funktionen eine Menge Vorteile in der Küche. Dazu gehören vor allem diese:

• Kochendwasser auf Knopfdruck
• Dank Sprudel-Funktion kein Kistenschleppen für Mineralwasser
• Aktivkohlefilter für hohe Wasserqualität ohne Geschmacks- und Geruchsbeeinträchtigung
• Energiesparend
• Einfache und sichere Handhabung
• Leicht zu pflegen

Der Quooker CUBE kann problemlos in bereits bestehende Küchen integriert werden. Doch besonders dann, wenn Sie einen Neubau planen, kann es sich für Sie lohnen, über die Anschaffung eines solchen Systems nachzudenken. Wählen Sie beispielsweise das Reservoir Combi, können Sie sich direkt die Installation einer Warmwasserleitung in der Küche sparen. Eine tolle Möglichkeit also, Ihre Küchenausstattung auf das nächste Level zu heben.

Energiesparen beim Kochen

Energie sparen beim Kochen – Tipps und Tricks

Bei Glühlampen greifen viele Verbraucher heutzutage zur Energiesparversion und LED – auch ein neuer Kühlschrank wird erst ab Energiesparklasse A+ und höher interessant. Über das Energiesparen beim Kochen machen sich dagegen vergleichsweise wenige Menschen Gedanken. Dabei kostet das tägliche Zubereiten der Speisen etwa 10 Prozent der Gesamtenergie im Haushalt. Erfahren Sie im Folgenden, welches Energiesparpotential Herde, Töpfe und Kochgeräte bergen:

Die größten Energiefresser beim Kochen

Nutzen Sie zum Zubereiten ihrer Speisen stets das effizienteste Kochgerät: Wasser für Heißgetränke auf dem Herd zu kochen oder das Frühstücksei im Kochtopf zuzubereiten, verbraucht unnötig viel Energie. Der Wasserkocher sowie ein Eierkocher bieten an dieser Stelle schnelle und sparsame Alternativen. Den Backofen sollten Sie ebenfalls nicht für das Aufbacken weniger Brötchen oder einer Single-Mahlzeit nutzen. In diesen Fällen sind Sie mit dem Toaster und der Mikrowelle besser bedient.

Altes Kochgeschirr kann unter Umständen ein Energiefresser sein. Töpfe und Pfannen, deren Böden verbeult und verzogen sind, liegen nicht mehr nahtlos auf der Herdplatte auf. Damit leiten sie die Wärme schlechter und benötigen mehr Energie, um die Kochtemperatur zu erreichen.

Wer glaubt, mit kleinen Töpfen dem Energiesparen beim Kochen Genüge zu tun, liegt nur richtig, wenn er das Kochgeschirr auf einer passenden Kochplatte nutzt. Überschreitet die Platte im Durchmesser den Topfboden, gehen an der Seite bis zu 30 Prozent der Energie verloren.

Energiesparen beim Kochen – so funktioniert es in jeder Küche

  • Topf- und Pfannendeckel sorgen nicht nur dafür, dass Ihre Speisen ohne anzubrennen im eigenen Saft schmoren können, sondern verhindern auch, dass die Energie einfach „verpufft“. Mit abgedecktem Kochgeschirr lassen sich bis zu 30 Prozent der Energie eines Kochvorganges einsparen.
  • Schalten Sie die Kochtemperatur früh zurück. Dies gilt insbesondere für den alten Elektroherd, denn seine Platten speichern die Hitze relativ lang. Versuchen Sie, insbesondere beim Kochen von Nudeln, Reis und Kartoffeln, die Temperatur nach zwei Dritteln der Garzeit merklich zu reduzieren und ein paar Minuten vor Ende der Garzeit komplett abzuschalten. Die restliche Hitze reicht bei Weitem aus, um die Speisen fertig zu garen.
  • Heizen Sie den Backofen nicht vor: Wenn es das Rezept nicht unbedingt erfordert, ist es weit wirtschaftlicher, Speisen in den kalten Backofen zu legen und anschließend die Temperatur einzustellen. Wie bei der Herdplatte sollten Sie auch den Backofen einige Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten und die Restwärme zum Fertigbacken nutzen.
  • Dünsten Sie Speisen, statt sie mit reichlich Wasser zu kochen. Um Gemüse, Reis und Kartoffeln zu garen, brauchen Sie nicht literweise Flüssigkeit. In wenig Wasser dünsten Sie die Speisen energieeffizienter und erhalten dabei einen größeren Anteil ihrer Nährstoffe und ihres Aromas. Bezüglich der perfekten Pasta widersprechen Italien-Liebhaber an diesem Punkt zu Recht: Sie muss pro 100 Gramm in mindestens einem Liter Kochwasser schwimmen. In diesem Fall sparen Sie Energie, indem Sie das Wasser vorab im Wasserkocher erhitzen.

Weitere Tipps und Tricks zum Energiesparen

Wie viel Energiesparen beim Kochen möglich ist, hängt von der Küchengrundausstattung ab. Darüber sollten Sie sich bereits beim Kauf der Geräte Gedanken machen: Gegenüber altbekannten Herdplatten aus Gusseisen besitzen Kochfelder aus Glaskeramik (Ceranfelder) einige Vorteile: Durch die verkürzten Ansprechzeiten vom Einschalten bis zum Erhitzen benötigen sie weniger Energie, zudem sind sie leichter zu reinigen. Darüber hinaus spart eine Umluftfunktion für den Backofen gegenüber Ober- und Unterhitze etwa 20 Prozent der Energie ein.

Als Musterbeispiele in puncto Energiesparen beim Kochen gelten Induktionsherde. Sie erzeugen die Hitze ausschließlich im Boden des Kochgeschirrs und reduzieren den Energieverbrauch damit um bis zu 30 Prozent. Zudem machen sie das Kochen mit Kindern sicherer, denn es besteht nicht die Gefahr, auf eine heiße Herdplatte zu fassen.

Der Nachteil eines Induktionsherdes ist der hohe Anschaffungspreis zuzüglich den Kosten für induktionsgeeignetes Kochgeschirr. Gasherde bieten hier einen guten Kompromiss. Sie lassen sich wie Induktionsplatten sekundenschnell und punktgenau regulieren, so dass sich mit ihnen vergleichbar viel Energie einsparen lässt. Außerdem können sie mit allen im Haushalt bereits vorhandenen Töpfen und Pfannen betrieben werden.

Fazit

Selbst wenn Sie nicht die effizienteste Küchenausstattung besitzen, lassen sich täglich mit wenigen Handgriffen kleine Mengen Strom und Gas einsparen. Wenn Sie dabei konsequent vorgehen, können Sie am Ende des Jahres eine Rückzahlung Ihres Energieversorgers erwarten – und die Summe in einen stilvollen Abend im Restaurant investieren.

Geschirrspüler: diese Größen gibt es

Geschirrspüler – welche Größen für welchen Haushalt?

Nach einigen Jahren Abwasch von Hand läutet der Kauf des ersten Geschirrspülers nach dem Studentenleben häufig eine neue Haushalts-Ära ein. Doch welche Größe passt zur jeweiligen Personenanzahl und Küchengröße? Erfahren Sie im Folgenden, nach welchen Kriterien Sie die optimalen Abmessungen Ihrer Spülmaschine bestimmen.

Moderne Geschirrspüler – welche Größen gibt es?

Der Fachhandel bietet Geschirrspüler in Größen zwischen 40 bis maximal 90 Zentimetern an. Dabei variiert allein das Breitenmaß, während die Tiefe und die Höhe mit etwa 60 bzw. 85 Zentimetern standardisiert sind. Während man XXL-Geschirrspüler häufig in gewerblichen Betrieben findet, sind in Privathaushalten hierzulande die Breiten zwischen 45 und 65 Zentimetern am geläufigsten. Breite Modelle um die 60 Zentimeter bieten dabei Raum für etwa 120 bis 150 Geschirr- und Besteckteile. In der schmaleren Variante mit 45 Zentimetern finden immerhin noch 90 bis 100 Teile Platz.

Sogenannte Tisch-Geschirrspüler sind für eine Aufstellung auf der Küchenarbeitsplatte konzipiert. Bei Breiten um die 55 Zentimeter haben diese Geräte in der Höhe häufig nur die Dimensionen einer Mikrowelle. Etwa 40 bis 50 Geschirrteile lassen sich im kleinen Tisch-Geschirrspüler gleichzeitig reinigen.

Für wen eignet sich welcher Geschirrspüler-Typ?

45 Zentimeter – ideal für Paare: Die schmalen Spülmaschinen erfüllen optimal die Bedürfnisse eines Zwei-Personen-Haushaltes und erweisen sich in der Küche als platzsparend. Im Anschaffungspreis besitzen Sie keinen Vorteil gegenüber dem 20 Zentimeter breiteren Modell – ab etwa 200 Euro erhalten Sie ein solides Gerät der Energieeffizienzklasse A++.

60 Zentimeter – das Familienmodell: Für vier Personen reicht eine Spülmaschine mit 60 Zentimeter Breite aus. Sie fasst 12 sogenannte Maßgedecke nach der Europäischen Norm Nr. 50242. Bei einem Geschirrspüler dieser Größe sollten Sie beachten, das Gerät nicht halb voll in Betrieb zu nehmen, da dies einen unverhältnismäßigen Energie- und Wasserverbrauch darstellt. Moderne Geräte verfügen allerdings häufig über ein gesondertes Sparprogramm für den Spülgang mit halber Füllung. Ein sogenanntes Eco-Programm schont den Energieverbrauch und die Umwelt, indem es eine längere Einweichphase durchläuft. Einen Geschirrspüler mit 60 Zentimeter Breite erhalten Sie bereits ab 200 Euro im Fachhandel.

Tischgeschirrspüler – nur für Singles und Senioren: Ein Tischgerät rentiert sich ausschließlich für Menschen, die extrem selten spülen oder sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr bücken können. Auch in einem selten genutzten Feriendomizil oder einer Zweitwohnung kann diese Lösung unter Umständen sinnvoll sein. Ansonsten überwiegen hier die Nachteile: Mit etwa 180 Euro ist der Preis des Mini-Geschirrspüler im Verhältnis zu den Großen nicht besonders günstig und auch der Energieverbrauch des Gerätes bei häufigem Betrieb zeigt sich wesentlich ineffizienter.

Was sollte beim Einbau beachtet werden?

Den idealen Geschirrspüler bestimmt nicht allein die Größe, sondern auch maßgeblich die Art, in der das Gerät in der Küche integriert ist. Dabei unterscheidet der Fachhandel folgende Typen:

  • Vollintegrierte Geschirrspüler: Diese Einbau-Geschirrspüler verschwinden unsichtbar hinter der Front der Einbauküche, sodass noch nicht einmal ihre Bedienelemente sichtbar sind. Vollintegrierte Geschirrspüler eignen sich daher für Menschen, die Wert auf den einheitlichen Look ihrer Küche legen.
  • Teilintegrierte Geschirrspüler: Hier ist das Gerät teilweise optisch in die Küchenzeile integriert, indem die Außentür den gewählten Fronten entspricht, das Bedienfeld dabei jedoch sichtbar bleibt. Diese Konstruktion birgt den Vorteil, dass zum Einschalten nicht erst eine Tür geöffnet werden muss, wie es beim vollintegrierten Modell der Fall ist.
  • Unterbau-Geschirrspüler: Das Gerät lässt sich in diesem Fall bequem unter die Arbeitsplatte montieren, sticht allerdings durch die weiße Tür oder die Klappe in Edelstahlausführung womöglich aus dem Küchenbild heraus.
  • Stand-Geschirrspüler: Er bietet die simple und preisgünstige Variante, die sich individuell aufstellen lässt. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine Einbauküche angeschafft werden, können die meisten Standgeschirrspüler durch ein Abnehmen der Abdeckplatte zum Unterbau-Geschirrspüler umgerüstet werden.

Fazit

Bei Geschirrspülern und ihren Größen gilt: Lieber ein großes Gerät selten und voll ausgelastet betreiben als ein kleines zu häufig. Wählen Sie, falls Sie zwischen zwei Abmessungen unsicher sind, lieber den breiteren Typ und sammeln Sie das Geschirr, bis Sie ihn einschalten. Falls Gäste kommen oder die Familie wächst, können Sie auch darauf flexibel reagieren. Etwas höhere Anschaffungskosten für ein Gerät mit modernen Sparfunktionen und guter Energieeffizienzklasse zahlen sich dabei später bei den Energiekosten aus.

Dunstabzugshaube – Filter richtig wechseln

 

Dunstabzugshaube: Filter wechseln

Damit sich die Gerüche beim Kochen nicht in der Küche verbreiten können, arbeiten Dunstabzugshauben mit verschiedenen Filtern. Diese müssen regelmäßig gereinigt oder gewechselt werden. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Dunstabzugshaube Filter wechseln ganz einfach gemacht

Sollten nach dem Kochen die unangenehmen Gerüche auf dem Herd oder in der Küche hartnäckig bestehen bleiben, ist ein Filterwechsel dringend erforderlich. Denn über einen verschmutzten Aktivkohlefilter können sich Bakterien und Schimmel festsetzen, die sich über das Umluft-System wieder in der Küche verteilen. Dies könnte sich negativ auf Ihre Gesundheit auswirken. Vermeiden lässt sich dies, indem Sie regelmäßig die Filter reinigen. Achten Sie hier auf jeden Fall auf die Herstellerangaben. Einige Modelle zeigen Ihnen über eine Warnleuchte auch zusätzlich an, wenn der Filter gewechselt werden sollte.

Dunstabzugshaube Filter wechseln oder per Hand reinigen

Den Metallfilter Ihrer Dunstabzugshaube können Sie entweder in der Spülmaschine oder per Hand reinigen. Nach dem Ausbau verwenden Sie hierfür eine Lösung aus Geschirrspülmittel und Wasser, die allerdings hoch konzentriert sein sollte. In dieser Lösung weichen Sie zunächst den Metallfilter ein und bürsten ihn anschließend ab. Hierbei ist es nicht relevant, ob es sich um Flachschirmhauben oder Inselhauben handelt.

Ist die Dunstabzugshaube besonders stark verschmutzt, können Sie auch einen alkalischen Küchenreiniger verwenden. Hier kann ebenfalls eine fünfprozentige Sodalösung Abhilfe schaffen. Dadurch schonen Sie zusätzlich die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Bei Bedarf kann der Metallfilter aber auch mit einem Dampfreiniger in der Badewanne gesäubert werden.

Wenn Sie sich sowieso vorgenommen haben den Dunstabzugshauben-Filter zu wechseln, sollten Sie auch gleichzeitig den Innenraum der Dunstabzugshaube reinigen und den Aktivkohlefilter wechseln. Sind die Fettablagerungen zu stark geworden, erhöht sich nämlich gleichzeitig auch die Brandgefahr. Als Reinigungsmittel können Sie das gleiche verwenden, welches Sie auch zur Reinigung des Filters nutzen. Nur auf den Dampfreiniger sollten Sie hier verzichten, da Sie dadurch die Elektronik beschädigen könnten. Eine Edelstahlabzugshaube oder auch den Deckenlüfter reinigen Sie am einfachsten mit einer Reinigungsmilch, die Sie im Handel erhalten. Trocknen Sie nach der Reinigung die Haube mit einem fusselfreien Tuch.

Der Gesundheit zu liebe: Kohlefilter wechseln

Zum Wechseln des Dunstabzugshauben-Filters gehört auch der Wechsel des Kohlefilters. Dieser sollte in der Regel spätestens nach zwölf Wochen ausgetauscht werden, da er sonst die Gerüche nicht mehr aufnehmen kann. Dies gilt ebenfalls, wenn Sie eine Dunstabzugshaube im Abluftbetrieb verwenden. Denn auch diese Dunstabzugsarten verfügen über einen Metallfilter, der gereinigt werden muss. Hier entfällt allerdings der Dunstabzugshauben-Filter-Wechsel.

Die verschiedenen Arten

Zu den moderneren Varianten zählt die Rand-Absaugung. Die Unterseite ist hier meist mit einer Metall- oder Glasabdeckung zusätzlich verblendet und am Rand der Dunstabzugshaube befindet sich die Ansaugfläche für die unangenehmen Gerüche. Diese Methode ist sehr effektiv, da sich im Randbereich eine hohe Absaug-Geschwindigkeit bildet. Diese Art ist besonders gut für Induktions-Kochfelder geeignet.

In Ablufthauben finden Sie ein zusätzliches Gebläse, welches die Luft nach außen abführt. Meist kommen hier externe Gebläse zum Einsatz, die wie folgt zu unterteilen sind:

  • Wandeinbau-Gebläse
  • Außenwand-Gebläse
  • Zwischenkammer-Gebläse
  • Dach-Gebläse

Hierdurch kann die unangenehme Luft schneller nach außen befördert werden, was Ihre Küche schneller von den unangenehmen Gerüchen befreit.

Der Wechsel des Filters

Um den Filter zu wechseln müssen Sie meist nur zwei Schrauben an der Unterseite der Dunstabzugshaube lösen und können dann den Metall- und Aktivkohlefilter herausnehmen. Tauschen Sie nun den Kohlefilter aus und reinigen Sie den Metallfilter der Dunstabzugshaube. Bauen Sie die Filter nun in umgekehrter Reihenfolge wieder ein.

Fazit: Achten Sie auf einen regelmäßigen Filterwechsel

Ihrer Gesundheit zu Liebe sollten Sie regelmäßig den Filter der Dunstabzugshaube reinigen oder wechseln, da sich sonst nicht nur die Leistung verringert, sondern auch Schimmel und Bakterien wieder in die Atemluft gelangen können. Der zeitliche Aufwand ist bei einer regelmäßigen Reinigung sehr gering und auch die Kosten halten sich in Grenzen.

Waschsymbole und ihre Bedeutung einfach erklärt!

Die Bedeutung der Waschsymbole – was wie waschen?

Ungeübte sehen auf dem Textiletikett nur Hieroglyphen – Kenner entziffern Waschsymbole in ihrer Bedeutung blitzschnell. Die Piktogramme geben in Kurzform an, wie Sie Ihre Wäschestücke optimal pflegen, damit der Stoff lange die ursprüngliche Farbe und Form behält.

Waschsymbole und ihre Bedeutung

Bei wie viel Grad und in welchem Programm ein Kleidungsstück ein Kleidungsstück gereinigt werden sollte, verrät ein Symbol, das bildlich einer mit Wasser gefüllten Waschschüssel gleicht. Das Zeichen trägt die wichtigste Bedeutung unter den Waschsymbolen – daher prangt es auf den meisten Etiketten an erster Stelle. Greift im Bild eine Hand in den stilisierten Waschbottich, sollten Sie das betreffende Wäschestück ausschließlich mit der Hand oder in einem Handwaschprogramm moderner Waschmaschinen reinigen.

Eine Zahl im Waschbottich-Symbol gibt die Höchsttemperatur des möglichen Waschprogramms an. Befindet sich ein horizontaler Balken unterhalb der Waschschüssel, gehören die betreffenden Textilien in den Schonwaschgang. Schleudern Sie die betreffende Wäsche zudem nur bei geringer Drehzahl. Zwei Querbalken oder ein unterbrochener Querbalken unterhalb des Waschbottich-Symbols weisen das Wäschestück als Kandidat für den Woll- bzw. Feinwaschgang aus.

Ist das Waschbottich-Symbol durchkreuzt, dürfen die Textilien überhaupt nicht mit Wasser in Berührung kommen – weder in der Waschmaschine noch in der Handwäsche. Solche Stücke müssen Sie professionell reinigen lassen. Welches Reinigungsmittel dabei erlaubt ist, geben die entsprechenden Symbole an (s.u.).

Bleichen gemäß Anleitung

Ein Dreieck gibt auf dem Pflegeetikett die entscheidenden Informationen zum Bleichen. Seine einfache Ausführung bedeutet, dass eine Bleichbehandlung beim betreffenden Kleidungsstück generell erlaubt ist. Befindet sich die Aufschrift „Cl“ innerhalb des Dreiecks, dürfen Sie den Stoff mit Chlor bleichen. Diagonale Linien im Bleich-Symbol mahnen, die aufhellende Behandlung ausschließlich mit Sauerstoff durchzuführen. Ein durchkreuztes Dreieck sagt wiederum aus, dass der Stoff das Bleichen nicht verträgt.

Richtiges Trocknen

Beim Wäschetrocknen geht es nicht nur um den Verlust von Feuchtigkeit. Eine Reihe von Symbolen geben an, welche Art und Position des Trocknungsvorganges das Kleidungsstück in seiner Qualität erhält.

    • Das Trocknersymbol: Diese Textilien dürfen allgemein in einem Wäschetrockner getrocknet werden.
    • Temperaturangaben beim Trocknen: Ein Punkt im Trocknersymbol gibt an, dass Sie die entsprechende Kleidung bei niedrigen Temperaturen trocknen sollten. Zwei Punkte bedeuten, dass der Stoff beim maschinellen Trocknen auch hohe Temperaturen verträgt.
    • Nicht trocknen: Das betreffende Wäschestück sollte nur auf der Leine getrocknet werden. Auch dieser Modus kennt allerdings weitere Spezifikationen:
    • Quadrat mit senkrechtem Balken: Trocknen Sie das Kleidungsstück auf der Leine hängend.
    • Quadrat mit Senkrechte und Diagonalen: Das betreffende Wäschestück darf hängend, jedoch nur im Schatten getrocknet werden.

Quadrat mit horizontalem Balken: Der Stoff sollte tropfnass und in der Waagerechten zum Trocknen ausgelegt werden.

  • Quadrat mit horizontalem Balken und Diagonalen: Das Gewebe muss liegend und ausschließlich im Schatten getrocknet werden.

 

Schonend bügeln

Eine Erklärung für manche Waschsymbole finden Laien meist intuitiv – zum Beispiel im Falle der Bügelsymbole: Ein Punkt im Zentrum des Bügeleisens mahnt zum Glätten bei niedriger Temperatur – das bedeutet höchstens 110 Grad. Bügeln Sie Kunstfasern auf dieser Stufe und verzichten Sie dabei auf eine Dampfbehandlung.

Seide und Wollgewebe sind meist mit einem Bügelsymbol ausgezeichnet, in dem sich zwei Punkte befinden. Wählen Sie bei Ihrem Bügeleisen die entsprechende Stufe bzw. eine Temperatur unter 150 Grad. Drei Punkte im Bügelsymbol gestatten für Leinen oder Baumwollgewebe das Dampfbügeln bei maximaler Hitze.

Symbole für die chemische Reinigung

Die Bedeutung von Waschsymbolen hört nicht im Haushalt auf – auch Reinigungsprofis geben die Piktogramme wertvolle Hinweise.

  1. A im Kreis: Hier ist die Reinigung mit gemeinhin üblichen Lösungsmitteln erlaubt; z.B. die Fleckenentfernung mit Reinigungsbenzin.
  2. P im Kreis: Das Kleidungsstück wird mit Perchlorethylen und mit Kohlenwasserstofflösungen gereinigt.
  3. W im Kreis: Für das betreffende Stück ist eine professionelle Nassreinigung erforderlich.
  4. Kreis mit horizontalem Balken darunter: Eine schonende Reinigung ist angebracht (zwei Balken sprechen für eine extrem schonende Reinigung).
  5. Durchkreuzter Kreis: Hier ist keine chemische Reinigung angesagt.

Fazit

Wer sich mit Waschsymbolen und ihrer Bedeutung vertraut macht, tut seiner Wäsche etwas Gutes. Den Geldbeutel schont die professionelle Textilbehandlung ebenso – denn, wenn die geliebten Stücke länger schön bleiben, verkneift man sich vielleicht die eine oder andere Neuanschaffung.

Geruch im Kühlschrank – Ursachen & Lösungen!

Geruch im Kühlschrank

Manchmal endet der Appetit mit dem Öffnen der Kühlschranktür: Wenn Wolken übler Gerüche aus dem Kühlgerät entweichen, kann selbst Heißhungrigen schlagartig die Lust vergehen. Unabhängig von der Kühlschrankgröße tritt das Geruchsproblem in Single-Haushalten und bei Großfamilien gleichermaßen auf. Lesen Sie im Folgenden, wie der schlechte Geruch im Kühlschrank entsteht und wie Sie ihn wirksam verhindern.

Welche Ursachen führen zu Geruch im Kühlschrank?

Markant duftende Lebensmittel, vor allem gereifte Käsesorten, verströmen ihr Aroma im gesamten Innenraum des Kühlgerätes. Zusätzlich nehmen andere Speisen, vornehmlich Milch, Sahne und Eier, mit der Zeit die strengen Gerüche ihrer Kühlschranknachbarn an. Auch Verpackungen aus Papier und Pappe speichern intensive Ausdünstungen ihrer Umgebung. Beugen Sie Geruchsübertragungen vor, indem Sie Käse, Wurst und Fischprodukte stets in luftdicht verschlossenen Plastikbehältern lagern.

Verdorbene Lebensmittel sind starke Geruchsverursacher. Ein alternder Blumenkohl im Gemüsefach oder das Mittagessen von vorvorgestern lassen irgendwann den gesamten Kühlschrank müffeln. Verschmutzungen durch tropfende Ketchupflaschen und kleckernde Joghurtbecher fangen mit der Zeit an zu verderben und zu riechen.

Bei der Entwicklung von Gerüchen spielt auch das Alter des Kühlschrankes eine entscheidende Rolle. Sein Innenleben aus Kunststoff nimmt mit der Zeit immer stärker die Gerüche seines Inhaltes an. Wenn weder eine Grundreinigung noch ein Geruchsneutralisierer das Klima in Ihrem Kühlschrank wirksam auffrischt, sollten Sie erwägen, Ihr Uralt-Gerät gegen einen neuen Einbaukühlschrank oder Stand-Kühlschrank auszutauschen.

Wie kann man Gerüche im Kühlschrank neutralisieren?

Geruch im Kühlschrank können Sie sowohl mit Hausmitteln als auch mit Spezialprodukten beseitigen:

  • Natron: Das beliebte Hausmittel hilft nicht nur bei der Reinigung, sondern wirkt effektiv gegen schlechte Gerüche – auch im Kühlschrank. Streuen Sie etwa 50 Gramm Natron auf eine Untertasse und platzieren Sie den Geruchsbinder auf mittlerer Ebene hinten im Kühlschrank. Backpulver hilft vergleichbar effektiv gegen die unerwünschte Geruchsentwicklung. Wechseln Sie die Hausmittel aus, wenn der Geruch im Kühlschrank sich wieder verschlechtert.
  • Kaffee: Egal ob Kaffeesatz, Kaffeebohnen oder Kaffeepulver – die beliebte Bohne sorgt im Kühlschrank für die Neutralisation unangenehmer Gerüche. Stellen Sie entweder ein kleines Schälchen mit Kaffee in den Kühlschrank oder legen Sie ein Kaffeepad hinein. Letzteres kann besonders bequem und hygienisch ausgetauscht werden.
  • Eine rohe Kartoffel, in Scheiben geschnitten, beweist laut vielfacher Empfehlung ebenfalls geruchsbindendes Potential im Kühlschrank – genauso wie ein aufgeschnittener Apfel. Kartoffel- und Apfelscheiben sollten Sie dabei jeden zweiten Tag erneuern. Wenn Sie nicht gerade Haustiere halten, die das Obst und Gemüse anschließend noch zum Knabbern annehmen, grenzt diese Methode eher an Lebensmittelverschwendung.
  • Kühlschrank-Deos auf Aktivkohlebasis neutralisieren wirksam Gerüche und enthalten dabei keine Duftstoffe oder Chemie. Wechseln Sie das Deo mindestens alle 3 Monate aus oder platzieren Sie für einen stärkeren Effekt ein Aktivkohlepad in jeder Kühlschranketage.

Wie können Gerüche im Kühlschrank vermieden werden?

Selbst wenn es beim Unterbau-Kühlschrank ständiges Bücken bedeutet: Regelmäßiges „Ausmisten“ des Kühlschrankes von Senftuben, Eingemachtem und allen anderen Produkten, die nicht mehr genießbar sind, ist eine Grundvoraussetzung für frische Luft in der Kühlung.

Um schlechtem Geruch im Kühlschrank vorzubeugen, sollten Sie das Gerät zusätzlich alle vier Wochen grundreinigen. Dazu benötigen Sie saubere Schwämme und Tücher, die entweder fabrikneu sind oder zuvor bei 90 Grad gewaschen wurden. Scheuerschwämme sind zum Kühlschrankputzen nicht geeignet: Ihre raue Struktur zerkratzt den Kunststoff und erzeugt auf diese Weise Angriffsflächen für Mikroorganismen.

Zur hygienischen Kühlschrankreinigung benötigen Sie keine Spezialprodukte – viele Hausmittel erfüllen den Zweck hervorragend. Zwei Löffel Natron in einem Liter Wasser gelöst ergeben eine Reinigungsflüssigkeit, die sowohl wirksam gegen Bakterien als auch gegen Pilze ist. Auf dieselbe Weise wirkt auch Essigwasser mit einem Spritzer Spülmittel. Falls Sie ungern Essig-Duft gegen Kühlschrank-Geruch tauschen, versuchen Sie es mit einer Lösung aus Wasser und Zitronensäure.

Fazit: eine regelmäßige Reinigung ist unerlässlich

Es hilft kaum, Kühlschrank-Geruch zu übertünchen. Wer sein Gerät frei von Verdorbenem und Verschmutzungen hält, sowie monatlich einer Grundreinigung unterzieht, schafft die beste Basis für die frische Kühlschrank-Atmosphäre. Hausmittel helfen zudem höchst effektiv, Gerüche im Kühlschrank zu neutralisieren.

Dunstabzugshaube: Umluft oder Abluft?

Dunstabzugshaube: Umluft oder Abluft – was ist besser?

Die Frage, ob eine Dunstabzugshaube mit Umluft oder Abluft besser ist, kann so einfach nicht beantwortet werden. Denn hierbei gibt es einige Dinge zu berücksichtigen, die im Vorfeld abgeklärt werden müssen. Wir zeigen Ihnen, was wichtig ist.

Die Qual der Wahl bei der Dunstabzugshaube: Umluft oder Abluft?

Möchten Sie eine neue Dunstabzugshaube installieren, stellt sich vielleicht die Frage, ob eine Dunstabzugshaube mit Umluft oder Abluft die bessere Wahl ist. Bei einer Ablufthaube müssen Sie bedenken, dass die Abluft durch eine Abluftleitung nach außen geführt werden muss. Dies bedeutet für Sie, dass Sie in einer Mietwohnung die Erlaubnis Ihres Vermieters einholen müssen, da Sie ja einen Mauerdurchbruch vornehmen müssen.

Aber auch wenn Sie die Dunstabzugshaube an den Kamin anschließen möchten, benötigen Sie vorab eine Genehmigung des Schornsteinfegers laut Feuerststättenverordnung. Zudem müssen Sie dafür sorgen, dass immer ausreichend Luft in die Küche gelangen kann. Hierzu ist entweder ein Fensterkontaktschalter notwendig oder ein Deckenlüfter, der für die Zu- und Abluft zuständig ist.

Die Vor- und Nachteile der Ablufthaube

Zu den wesentlichen Vorteilen einer Ablufthaube gehören:

  • die Geräuschentwicklung ist niedriger
  • der Reinigungsgrad ist höher durch eine bessere Luftleistung
  • es wird kein Aktivkohlefilter benötigt

Zu den Nachteilen gehören:

  • Kosten für einen Mauerdurchbruch müssen berücksichtigt werden
  • im Winter wird Heizungsluft nach außen transportiert

Die Umlufthaube zum Beispiel aus Edelstahl

Die oben genannten Probleme entfallen bei einer Umlufthaube. Hier wird die Luft angesaugt und über einen Aktivkohlefilter gereinigt. Danach wird die Luft erst wieder in die Küche zurückgegeben. Allerdings müssen Sie diesen Kohlefilter regelmäßig wechseln und es spielt dabei keine Rolle, ob Sie Flachschirmhauben oder Inselhauben verwenden. Wenn Sie also die Kosten für eine Dunstabzugshaube mit Umluft oder Abluft kalkulieren, müssen Sie die Kosten für den Aktivkohlefilter einberechnen. Bei der Ablufthaube hingegen werden zusätzliche Kosten für den Mauerdurchbruch anfallen.

Die Vor- und Nachteile der Umlufthaube

Zu den Vorteilen der Umlufthaube gehören:

  • es ist kein Umbau notwendig, da kein Umbau notwendig ist
  • im Winter wird keine Energie verschwendet, da keine warme Luft nach außen transportiert wird

Zu den Nachteilen gehören:

  • Kohlefilter müssen regelmäßig gewechselt werden
  • eventuell entstehende Feuchtigkeit vom Kochen verbleibt in der Küche. Hierdurch kann sich Schimmel bilden

Die Alternative

Allerdings gibt es heute bereits umschaltbare Dunstabzugshauben, die Sie als Wandhauben und auch – je nach baulicher Maßnahme – als Kopffreihauben erwerben können. Per Knopfdruck können Sie so im Winter die Umlufthaube und im Sommer die Ablufthaube verwenden. Da eine Ablufthaube wesentlich effizienter arbeiten kann, erscheint diese Alternative trotz der höheren Kosten auf Dauer durchaus sinnvoll. Meist können Sie aber jede Dunstabzugshaube je nach Zubehör entweder als Abluft- oder Umlufthaube verwenden. Schließen Sie an die Dunstabzugshaube einen Abluftkanal an und entfernen Sie den Aktivkohlefilter, erhalten Sie in der Regel eine Ablufthaube.

Fazit: Besser eine Abluft- oder Umlufthaube?

Beide Typen haben ihre Vor- und Nachteile und sind je nach Wohnsituation zu verwenden. Lässt Ihr Vermieter einen Mauerdurchbruch nicht zu, entscheiden Sie sich für eine Umlufthaube. Besteht die Möglichkeit, einen Abluftkanal zu installieren, ist sicherlich die Ablufthaube die bessere Wahl, da diese effizienter arbeiten kann. Haben Sie die Wahl und können beide Modelle einsetzen, entscheiden Sie sich besser für eine Ablufthaube. Hiermit entfällt der regelmäßige Wechsel des Kohlefilters und es setzen sich keine Bakterien ab. Da auch die feuchte Luft nach außen transportiert wird, kann sich in der Küche kein Schimmel bilden. Reinigen müssen Sie ebenfalls beide Varianten in regelmäßigen Abständen.

Umweltfreundlich waschen – umweltschonende Waschtipps

Umweltfreundlich waschen leicht gemacht

Es gibt wohl kaum etwas Schöneres als frisch gewaschene Wäsche, die noch schön duftet, aus dem Kleiderschrank zu nehmen und anzuziehen. Aber natürlich sollte die Wäsche nicht nur gut riechen, sondern auch sauber sein. Wenn Sie niedrige Waschtemperaturen verwenden, schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel. Aber verwenden Sie auch ein umweltfreundliches Waschmittel? Welches Waschmittel können Sie für welche Wäsche verwenden? Wir zeigen es Ihnen.

In der Waschmaschine umweltfreundlich waschen

In Deutschland werden mehr als 200.000 Tonnen Weichspüler und mehr als 600.000 Tonnen Waschmittel jedes Jahr verwendet. Durch umweltfreundliches Waschen lässt sich diese Menge deutlich reduzieren. Wichtig ist vor allen Dingen, dass Sie Ihren Toplader oder Frontlader immer voll beladen und die richtige Temperatur wählen. Wenn Sie Ihre Wachmaschine nur zur Hälfte befüllen, benötigen Sie trotzdem fast die gleiche Wassermenge und auch die identische Menge an Waschmittel, als wenn die Maschine voll wäre.

Umweltfreundlich waschen könnten Sie aber auch, wenn Sie alternative Waschmittel einsetzten. Aber was taugt ein umweltfreundliches Waschmittel und wann können Sie dieses einsetzen?

Die Waschnuss als Alternative

Bei jedem Waschgang besteht die Herausforderung darin, dass Sie möglichst viel Energie und Waschmittel einsparen. Wichtig ist aber auch, dass Sie so wenig Weichspüler wie möglich verwenden, da dieser die Umwelt besonders belastet. Als Alternative wird immer wieder die so genannte Waschnuss angepriesen. Diese soll nicht nur das Waschmittel, sondern auch den Weichspüler ersetzen können.

In Pakistan, Indien und Nepal werden die Waschnüsse statt Waschmittel eingesetzt und wirken wie eine Seife. Viele Tests konnten zeigen, dass die Wäsche hiermit durchaus sauber werden kann und die Fasern geschont werden. Allerdings verfügen diese nicht über die aufhellende Wirkung.

Statt Weichspüler Essig verwenden

Wie bereits erwähnt, sollten Sie möglichst auf die Verwendung von Weichspülern komplett verzichten. Immer wieder liest man davon, dass Essig ein Ersatz für den Weichspüler ist. Der Essig ist hauptsächlich dafür verantwortlich, dass sich Kalkablagerungen lösen. Dass die Wäsche härter ist, kommt aber nicht von den Kalkablagerungen, weshalb auch Essig meist nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Durch das Waschen werden die Fasern der Wäsche aufgeraut, was dazu führt, dass die Wäsche härter wird. Mit der Zugabe von Essig lässt sich dies aber nicht verhindern oder beheben.

Auch dass Backpulver gegen das Grau der weißen Wäsche wirksam ist, konnte bisher nicht bewiesen werden. Weißere Wäsche erhalten Sie mit diesem Hausmittel sicherlich nicht.

Umweltfreundlich waschen ohne Trockner

Besonders im Winter, wenn Sie die Wäsche nicht nach draußen zum Trocknen aufhängen können, werden Sie sicherlich das eine oder andere Mal den Wäschetrockner einsetzen. Damit vergeuden Sie wertvolle Energie. Wenn Sie die Wäsche auf die Leine hängen und diese nach einiger Zeit umdrehen, wird die Wäsche noch schneller trocknen. Und wenn es ganz dringend ist, hängen Sie die Bluse oder den Pullover doch kurz vor die Heizung.

Im Sommer sollten Sie sowieso auf einen Trockner verzichten, da Sie keine frischere Wäsche erhalten, als wenn Sie diese an der Luft und in der Sonne zum Trocknen auf einen Wäscheständer hängen.

Viel Waschmittel für extra Sauberkeit

Viele Verbraucher denken immer noch, dass man mit viel Waschmittel bessere Ergebnisse erreicht. Wenn Sie mehr Waschmittel als angegeben verwenden, werden Sie keine besseren Ergebnisse erreichen. Auch die Angaben der Hersteller werden meist zu hoch angegeben. Stark verschmutzte Wäsche werden Sie wahrscheinlich in Ihrem Haushalt nur noch selten finden. Eine einmal getragene Bluse oder ein Kaffeefleck auf der Hose ist noch nicht stark verschmutzt. Versuchen Sie einmal die Waschmittelmenge geringer zu dosieren und verwenden Sie die Menge, die für eine leicht verschmutzte Wäsche empfohlen wird. In den meisten Fällen wird dies vollkommen ausreichend sein.

Zudem können Sie normal verschmutzte Wäsche ebenfalls auf 30 Grad waschen. So sparen Sie nicht nur Waschmittel, sondern zusätzlich auch Energie und Wasser.

Zusammenfassung: So waschen Sie umweltfreundlich

  • Versuchen Sie Ihre Wäsche möglichst bei 30 Grad zu waschen
  • Nutzen Sie immer eine voll beladene Waschmaschine
  • Verzichten Sie auf einen Trockner
  • Minimieren Sie die Waschmittelmenge

Warum sollte ein Backofen vorgeheizt werden?

Den Backofen vorheizen

Wer in seiner Freizeit hin und wieder in Kochbüchern auf die Suche nach einem neuen Rezept geht, ist hierbei vermutlich schon des Öfteren auf den Satz „Den Backofen vor der Zubereitung vorheizen“ gestoßen. Doch ist das wirklich notwendig? Welche Vorteile kann dieser kleine Schritt haben und was gilt es beim Backofen vorheizen zu beachten? Die Antworten auf diese durchaus berechtigten Fragen liefert Ihnen unser nachfolgender Ratgeber-Artikel.

Warum sollte man den Backofen vorheizen?

Viele Hersteller von Tiefkühlprodukten geben auf der Rückseite ihrer Verpackung eine konkrete Backzeit vor. Wird diese vom Konsumenten eingehalten, so schmeckt das finale Ergebnis gleich doppelt so gut – zumindest in der Theorie. Allerdings ist die Angabe einer derartigen Zubereitungszeit mit einem großen Problem für die Hersteller verbunden, da von Backofen zu Backofen oftmals eine unterschiedliche Zeit benötigt wird, um die benötigte Mindesttemperatur zu erreichen. Wirklich genau angeben lässt sich die empfohlene Zubereitungszeit somit nur bei einer konstanten Temperatur – weswegen der Aufdruck „Backofen vorheizen“ auf so ziemlich jeder Umverpackung zu lesen ist.

Backofen vorheizen: Muss das wirklich sein?

Ob man seinen Backofen vorheizen muss, um ein besseres Geschmackserlebnis zu erzielen, ist eine sehr schwere Frage, bei der sich selbst erfahrene Köche nicht immer einig sind. Tatsächlich spielt hierbei vor allem die zubereitete Mahlzeit eine entscheidende Rolle: Speisen, die sehr lange im Ofen garen müssen (wie beispielsweise ein schmackhafter Sonntagsbraten) gelingen in der Regel auch absolut perfekt, wenn sie in einen kalten Ofen eingelegt werden – selbiges gilt für die Zubereitung von zahlreichen Fertiggerichten. Tatsächlich Sinn kann das Vorheizen hingegen machen, wenn die Oberfläche eines Gerichts schön knusprig werden soll – hier kann der Verzicht auf das Vorheizen nämlich zu einer gravierenden Veränderung des Geschmacks beitragen. Grund hierfür ist die Tatsache, dass eine krosse Kruste erst ab einer bestimmten Temperatur entstehen kann. Wird das eigentliche Gericht allerdings über einen zu langen Zeitraum hinweg den steigenden Temperaturen ausgesetzt, so ist dieses bei der Entstehung der Kruste oftmals schon überhitzt oder zu pampig – ein perfektes Beispiel hierfür sind die vor allem bei kleineren Kindern überaus beliebten Fischstäbchen.

Merke: Wenn es darauf ankommt, gleichmäßig Hitze zuzuführen, ist das Vorheizen des Backofens sehr empfehlenswert. Bedenken Sie jedoch auch immer, dass permanentes Vorheizen zu einer Erhöhung des Stromverbrauchs beiträgt.

Backofen vorheizen: Das gilt es zu beachten

Beim Vorheizen des Backofens gibt es einige Kriterien Sie zu beachten. Völlig egal ist es, ob es sich um einen Einbau-Backofen, Kompakt-Backofen oder Backofen mit Dampfgarer handelt. Hier sind unsere Top 3 in der Schnellübersicht:

  1. Vor dem Vorheizen des Backofens sollten unbedingt alle Backbleche aus dem selbigen entfernt werden – diese werden nämlich nur unnötig aufgewärmt, was im Umkehrschluss noch mehr Energie als ohnehin schon kostet. Besonders wichtig ist dies übrigens bei der Zubereitung von Backwaren wie Pizza oder selbstgemachten Plätzchen: Werden die kalten Backwaren auf das heisse Backblech gelegt, so kann dies zu einer Art „Schockstarre“ führen. Die Backwaren werden dann je nach Art des Teigs entweder zu hart und knusprig oder zu weich – niemals jedoch so, wie man es sich wünschen würde.
  2. Wird der Backofen nach dem Aufheizen verwendet, so neigen die meisten Anwender dazu, den Rost in der mittleren Stufe einzusetzen. Bei einigen Speisen empfiehlt es sich jedoch durchaus, den Rost eine Stufe höher oder niedriger einzuschieben. Möchte man beispielsweise Mahlzeiten zubereiten, die eine schöne braune Kruste bekommen sollen, so bietet sich der obere Bereich an, während Speisen, die unten braun werden sollen (Pizza) eher unten eingeschoben werden. Süßspeisen wie Kuchen, Muffins oder Kekse fühlen sich hingegen ganz klassisch im mittleren Bereich wohl.
  3. Bei der Zubereitung von Plätzchen empfiehlt es sich, mit mehreren Backblechen zu arbeiten, da Kekse auf dem heißen Backblech ebenfalls ihre Eigenschaften verändern können – das erkennt man schon daran, dass die erste Ladung Plätzchen eigentlich immer deutlich zarter daherkommt, als die zweite. Grund hierfür ist die Tatsache, dass die zweite Ladung auf dem noch sehr heißen Backblech landet, während der erste Schub auf einem kalten Backblech eingeschoben wurde. Im Idealfall also immer mit mindestens zwei Blechen arbeiten, sodass eines zwischendurch auskühlen kann.